
- 1936
- Am 20. Februar wurde Guido Sotriffer als sechstes von acht Kindern
des Ehepaares Notburga und Anton Sotriffer-Demetz in St. Ulrich geboren.
Er wuchs inmitten eines grossen kaufmännischen Betriebs auf.
- 1952
- Frühzeitiger Tod der Mutter.
- 1952-55
- Besuch der Kunstschule, Fachklasse für Bildhauerei, in St. Ulrich
unter der Leitung von Prof. Salvatore Li Rosi, der dem Vater mehrfach
eine akademische Ausbildung des Sohnes nahelegt.
- 1958
- Heirat mit Christl Niederwieser. Bezug des ersten Ateliers in Waidbruck.
Freundschaftliche Beziehung zum Bildhauer Guido Daurù.
- 1961
- Tod des Vaters. Die junge Familie zieht mit den inzwischen geborenen
Töchtern Uli und Michela in das väterliche Haus nach St. Ulrich.
- 1964
- Ausbildungs- und Arbeitsaufenthalt im Atelier von Augusto Murer in Falcade.
- 1966
- Bekanntschaft mit Renato Gutuso,
der ihn bei der Ausstellung in Varese unterstützt.
- 1965-66
- Geburt der Töchter Ursula und Judith.
- 1968
- Besucht Giuseppe Zigaina in seinem Atelier in Conegliano.
- 1970
- Aktivmitglied des Südtiroler Künstlerbundes. Pflegt enge Kontakte
zu Grödner Malern und Bildhauern.
- 1972
- Jury- und Kommissionsmitglied der Wettbewerb-Ausschreibung eines
öffentlichen Projekts
der Provinz in Leifers. Angebot eines Lehrauftrages
an der Kunstschule
St. Ulrich.
- 1981-87
- Verschiedene Reisen ins Ausland, unter anderem nach London, wo er die
Henry Moore Retrospektive sieht. Sein Haus wird zu einem Treffpunkt für
in- und ausländische Kunstschaffende und Architekten.
- 1989
- Aufenthalt in Venedig.
- 1990-91
- Arbeit an der Kirchenausstattung von St. Igino Papa in Rom.
- 1992-93
- Hochrelief mit Darstellung des Abendmahles und einer Via Crucis
in der Kirche des San Vincenzo Pallotti in Rom.
- 1992
- Ehrung seitens der Gemeinde St. Ulrich. Schenkung der Holzskulptur
"Die vier Lebensalter" an das Ladinische Museum.
Umzug in das
Atelier an der Pedetlivastrasse.
- 1994
- Aufenthalt in Paris. Besuch von Zadkines Werkstatt und Reise nach
Jabekke zum Museum Permekes.
- 1995
- Reise nach Nizza, Saint Paul de Vence und Antibes. Besuch des Ateliers
von Arturo Martini in Vado Ligure.
- 1997
- Erkankt schwer infolge eines Infarktes.
- 1998
- Aufenthalt im Tessin.
Lässt unter seiner Anleitung zwei monumentale Holzfiguren ausführen.
Unerwartet stirbt Guido Sotriffer am 5. November 1998 in St. Ulrich.